13. 03. 26

Melina Weiss und Mario Baumgartner vom plan:team durften Studierenden der Hochschule Luzern das Thema Raumentwicklung näher bringen. (Bildquelle: HSLU)

Von der Lehre zur Praxis: plan:team gibt Input an der HSLU

Als Ortsplanerin der Gemeinde Meggen wurde das plan:team von der Hochschule Luzern (HSLU) eingeladen, den Studierenden die Raumentwicklung vorzustellen. Im Fokus stand insbesondere die Weiterentwicklung von Einfamilienhausquartieren. 

 

Im Frühlingssemester 2026 des Moduls Baukonzept des Bachelor-Studiengangs Architektur an der Hochschule Luzern wurden die Studierenden mit der zukünftigen Weiterentwicklung der Einfamilienhausgebiete in der Gemeinde Meggen beauftragt. Die Weiterentwicklung und moderate Verdichtung solcher Gebiete ist im Zuge der Siedlungsentwicklung nach Innen eine spannende aktuelle Herausforderung der Raumplanung in der Schweiz.

 

Verdichtung im Einfamilienhausquartier ist eine Herausforderung

Als Einstieg in diese Aufgabe brachten Melina Weiss und Mario Baumgartner vom plan:team den Studierenden die Raumplanung im Allgemeinen sowie spezifisch die Ortsplanung der Gemeinde Meggen näher. Von der übergeordneten Perspektive der Grundlagen des Bundes und des kantonalen Richtplans über die regionalen Anforderungen wurden die Studierenden immer tiefer bis auf die kommunale Ebene des Siedlungsleitbildes und der Nutzungsplanung mitgenommen. Im Vordergrund stand dabei die Frage, wie die Gemeinde ihre Innenentwicklung gestalten möchte – besonders in den Einfamilienhausquartieren.

 

Die Gemeinde Meggen möchte ihre Einfamilienhausgebiete moderat verdichten. (Bildquelle: Gemeinde Meggen)

 

Die Gemeinde Meggen verfolgt in klar definierten Quartieren eine Erhöhung der Dichte. Bedingt durch den Generationenwechsel in den Einfamilienhausquartieren sollen Bedingungen geschaffen werden, welche die Erstellung von zusätzlichen kleinen und mittleren Wohnungen innerhalb der bestehenden Bauzonen ermöglichen. In der bisherigen 2- und 3-geschossigen Wohnzonen soll eine massvolle Verdichtung möglich sein, zum Beispiel durch eine zusätzliche Wohnung als Anbau. Dazu wird in der Bau- und Zonenordnung mittels zusätzlich gewonnener Hauptnutzfläche ein Anreiz gesetzt.

 

Anforderungen an die Architektur

Zum Schluss wurde den zukünftigen Architekten und Architektinnen aus Sicht der Raumentwicklung die wichtigsten Anforderungen an sie mitgegeben. Diese beinhalten Themen wie qualitätsvolle orts- und städtebauliche Eingliederung, die ökologisch hochwertige und klimaangepasste Planung der Umgebungsgestaltung sowie Themen der Mobilität und Erschliessung. Mit diesem Wissen im Gepäck soll es den Studierenden möglich sein, gute Lösungsvorschläge für die Weiterentwicklung der Quartiere in Meggen zu entwerfen.

 

Herzlichen Dank an die HSLU Architektur für die Einladung. Der Besuch hat uns grosse Freude bereitet.

 

 

Autor: Planteam
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«Ich bin beim plan:team, weil ich hier die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung stellen kann.»

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«Als plan:team setzen wir uns mit allen Aspekten des menschlichen Zusammenlebens auseinander. Die regionale Wirtschaft und Politik sind genauso wichtig wie soziale und ökologische Fragen.»

Claudio Birnstiel, Fachmitarbeiter

«Ich bin GIS-Spezialist und arbeite mittlerweile als Raumplaner. Beim plan:team fühle ich mich deshalb am richtigen Ort. Denn bei unseren Raumanalysen greifen wir täglich auf hochmoderne Geoinformationssysteme zurück.»

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«Flexible Arbeitsplätze tragen zur kreativen Lösungsfindung bei.»

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Schulraumplanung ist komplex. Die verschiedenen Einflussfaktoren werden in Beziehung gesetzt, sodass sie die Eigenheiten des Ortes widerspiegeln. Wir unterstützen Gemeinden vom Kleindorf bis zur Stadt mit mehreren Schulstandorten.

Daniel Sax, Fachmitarbeiter