17. 09. 25

Mitwirkung Südiareal Hochdorf gestartet: Wo einst Milch verarbeitet wurde, entsteht Zukunft

Das Südiareal liegt direkt beim Bahnhof Hochdorf (Visualisierung: Salewski Nater Kretz AG).

 

Mit dem Südiareal, auf dem während Jahrzehnten Milch verarbeitet wurde, wagt Hochdorf den Schritt vom Industriegelände hin zu einem lebendigen Quartier für Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit. Das Jahrhundertprojekt wird im stetigen Dialog mit der Bevölkerung entwickelt. Nun startet die nächste Mitwirkungsrunde. 

 

Die Gemeinde Hochdorf verfolgt mit der Entwicklung des Südiareals ein ehrgeiziges Ziel: Das heutige Industrieareal direkt beim Bahnhof soll sich in ein lebendiges, zukunftsfähiges Quartier verwandeln. Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit sollen hier zusammenfinden. Dafür hat plan:team in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde den Bebauungsplan erarbeitet.

 

Dabei stehen eine ressourcenschonende Nutzung des Bestands, gezielte Ergänzungen durch Neubauten und die Schaffung attraktiver öffentlicher Räume im Mittelpunkt. Wichtiger städtebauliche Komponenten sind zwei bis drei Hochhäuser, deren stimmige Höhe unter anderem im Rahmen der Mitwirkung herausgearbeitet werden soll.

 

Der Masterplan definiert neun städtebauliche Prinzipien, die als Leitlinien für den Bebauungsplan dienen. Wichtige Schwerpunkte sind:

  • eine hohe Durchmischung der Nutzungen und sozialen Gruppen,

  • nachhaltige Mobilität,

  • die Integration von Grün- und Wasserflächen,

  • sowie die Förderung temporärer Zwischennutzungen, die das Areal frühzeitig beleben.

Überblick Entwicklungsprozess

Das Südiareal blickt auf über 100 Jahre Geschichte als Standort der Milchwirtschaft zurück. Mit dem Kauf des Areals durch die Gemeinde im Jahr 2021 begann ein neuer Abschnitt:

  • 2022–2023: Testplanung mit verschiedenen Entwicklungsansätzen, begleitet von einem partizipativen Prozess.

  • Ende 2024: Fertigstellung des Masterplans durch das Team Salewski Nater Kretz AG und Bryum GmbH (Landschaftsarchitektur).

  • 2025: Start der vierten Mitwirkungsphase zum Bebauungsplan.

Mitwirkung der Bevölkerung

Die Gemeinde Hochdorf nimmt als Grundeigentümerin eine aktive Rolle ein und verfolgt das Ziel einer identitätsstiftenden Quartiersentwicklung mit überregionaler Ausstrahlung.

 

Die Mitwirkung zum Bebauungsplan Südiareal läuft vom 17. September bis 17. Oktober 2025. Damit setzt Hochdorf auf einen aktiven Einbezug der Bevölkerung – denn die Bedürfnisse und Ideen der Menschen vor Ort sind entscheidend, um das Südiareal zu einem Quartier mit Identität und hoher Lebensqualität zu entwickeln.

 

Wir bedanken uns bei unseren Projektpartner:innen und der Gemeinde Hochdorf für die sehr bereichernde, spannende und gute Zusammenarbeit.

Der Bebauungsplan für das Südiareal (Planteam S AG)

 

 

Autor: Planteam
Beitrag teilen: Mail, Facebook, Twitter, LinkedIn
Nach oben
«Ich bin beim plan:team, weil ich hier die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung stellen kann.»

Kristina Noger, Fachleiterin Freiraum

«Als plan:team setzen wir uns mit allen Aspekten des menschlichen Zusammenlebens auseinander. Die regionale Wirtschaft und Politik sind genauso wichtig wie soziale und ökologische Fragen.»

Claudio Birnstiel, Fachmitarbeiter

«Ich bin GIS-Spezialist und arbeite mittlerweile als Raumplaner. Beim plan:team fühle ich mich deshalb am richtigen Ort. Denn bei unseren Raumanalysen greifen wir täglich auf hochmoderne Geoinformationssysteme zurück.»

Hans Arnet, Projektleiter

«Der Wandel öffentlicher und individueller Erwartungen an unseren räumlich begrenzten Lebensraum ist mit grossen Herausforderungen verbunden. Es ist eine der anspruchsvollen Aufgaben unserer Zeit, ihn gemeinsam mit den involvierten Akteur:innen für die kommende Generation zu gestalten.»

Mark Zibell, Projektleiter

«Wo geplant wird, wird bewegt.»

Angela Montagano, Fachmitarbeiterin

«Flexible Arbeitsplätze tragen zur kreativen Lösungsfindung bei.»

Jonas Huwiler, Fachmitarbeiter

Schulraumplanung ist komplex. Die verschiedenen Einflussfaktoren werden in Beziehung gesetzt, sodass sie die Eigenheiten des Ortes widerspiegeln. Wir unterstützen Gemeinden vom Kleindorf bis zur Stadt mit mehreren Schulstandorten.

Daniel Sax, Fachmitarbeiter