Herzlich willkommen, Charlotte Wild und Fiona Straub!
Seit Anfang März arbeiten Fiona Straub und Charlotte Wild als Praktikantinnen bei uns. Charlotte studiert an der Uni Basel im interdisziplinären Studiengang Politikwissenschaft und Geografie, Fiona hat vor knapp einem Jahr die Matura abgeschlossen und bereits erste Praxiserfahrung in der Verkehrsplanung gesammelt. Beide haben unsere Willkommensfragen beantwortet.
Was verbindest du mit dem Begriff «Lebensraum»? Welche Themen und Fragen kommen dir dabei in den Sinn?
Charlotte: Mein erster Gedanke, wenn ich an den Begriff Lebensraum denke, fliegt zu einem Ort, der mich beruhigt und glücklich stimmt. Besonders im urbanen Raum sind wir umgeben von Betonstrukturen und Bauten. Um aus diesen Strukturen einen Lebensraum zu erschaffen, braucht es meiner Meinung nach noch viel mehr. Ein Ort der lebenswert sein soll, braucht Natur, soziale Räume und Kulturangebote. Alltägliche Bedürfnisse und öffentliche Institutionen müssen für alle gleich zugänglich sein und machen einen Lebensraum aus.
Fiona: Für mich bedeutet Lebensraum die Umgebung, in der ich mich täglich bewege. In diesem Raum befinden sich Menschen, wie auch Tiere und Pflanzen. Durch diese Durchmischung und all die verschiedenen Bedürfnisse entsteht eine lebendige Umgebung, aber auch Konflikte, die nach Lösungen rufen.
Inwiefern hat die Raumplanung Einfluss auf dein Leben, auf deinen Alltag?
Fiona: Die Raumplanung ist der ganze Tag präsent. Sobald ich zur Tür raus gehe und mit dem Velo ins Büro pendle. Aber auch im Training ist die Raumplanung präsent, denn ohne Outdoor-Sportanlagen in der Nähe der Turnhalle könnten wir diverse Disziplinen nicht üben.
Charlotte: Die Raumplanung beeinflusst unser Leben meiner Meinung nach täglich. Es beginnt, wenn ich morgens vor der Uni mit dem ÖV oder dem Velo an die Uni gehe. In Basel habe ich keinen Veloweg und hoffe, auf der Hinfahrt nicht in die Tramschienen zu geraten. Bei der Uni bin ich auf einen Supermarkt zur Stärkung angewiesen und auf soziale Räume, wie einen Park wo ich mich erholen kann.
Abends besuche ich Konzerte, Bars und Restaurants, die hoffentlich nicht zu weit weg von meinem Zuhause sind. Bei jedem Schritt sind es die kleinen Dinge, welche uns beeinflussen. Ob es auf einem Platz Sitzmöglichkeiten und Bäume gibt oder wir den Ort möglichst schnell wieder verlassen. Ob wir am Abend die Möglichkeit haben verschiedene Freizeitangebote zu besuchen oder alleine zu Hause sitzen. Die Raumplanung beeinflusst tägliche, kleine Entscheidungen, die wir treffen.
Wann hast du das erste Mal gedacht, dass Raumplanung etwas wäre, mit dem du dich beruflich befassen möchtest?
Charlotte: An der Uni hatten wir eine Vorlesung zum Thema Raumplanung, die ich besucht habe. In dieser haben wir begonnen, uns mit den verschiedenen Themen und Instrumenten der Raumplanung zu befassen. Mir hat sehr gefallen, dass wir viele verschiedene Projekte angeschaut haben, welche ich auch schon persönlich in der Stadt gesehen hatte und somit auch schon oft damit konfrontiert worden war.
Für mich war Raum schon immer ein Thema, das mich unbewusst beschäftigte. Diese Vorlesung zeigte mir, wie wir konkret den Raum um uns beeinflussen und verbessern können. Besonders gefallen hat mir, dass die Raumplanung als Verbindungsstück zwischen den verschiedenen Instanzen wirken kann und durch bessere Kommunikation bessere Lösungen gewährleistet.
Fiona: Wir machten in der Kanti ein spannendes Projekt im Bereich der Raumplanung, das mein Interesse geweckt hat. Ich fand vor allem spannend, da die Raumplanung sehr alltagsnah ist und jeden und jede betrifft.
Warum hast du dich fürs plan:team entschieden?
Fiona: Auf der Suche nach Praktikumsplätzen bin ich auf das gemeinsame Angebot von plan:team mit der AKP Verkehrsingenieur AG gestossen, bei welchem man in beiden Büros jeweils ein halbes Jahr verbringt. Ich fand die Idee sehr ansprechend, damit ich einen Einblick in den Bereich der Verkehrsplanung und auch in die Raumplanung bekomme. Mit dieser Erfahrung werde ich mich dann entscheiden, welches Studium ich machen werde.
