28. 01. 26

Das Zielbild sieht für den Vögeligarten verschiedene Teilräume mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten vor, um möglichst vielen Bedürfnissen gerecht zu werden.

 

plan:team gestaltet Nutzungskonzept für beliebten Freiraum in Olten

Im Auftrag der Stadt Olten durfte das plan:team 2025 ein Nutzungskonzept für den Vögeligarten, einen wichtigen Freiraum in der Stadt Olten, erarbeiten. Ziel war es, ein gemeinsames Zielbild für die zukünftige Nutzung und Gestaltung für diesen stark frequentierten und vielfältig genutzten Treffpunkt im Quartier zu entwickeln.

 

Im Prozess wurden von Anfang an die Perspektive des Sozialraums und des Freiraums zusammengedacht und die Partizipation entsprechend gestaltet. Das Nutzungskonzept Vögeligarten zeigt auf, wie mit interdisziplinärer Raumentwicklung qualitätsvolle und breit abgestützte Lösungen gefunden werden können.

 

Die Erarbeitung des Nutzungskonzepts erfolgte in einem umfassenden partizipativen Prozess. Neben der Analyse der Rahmenbedingungen wurden Gespräche und ein Workshop mit betroffenen Anspruchsgruppen angeboten. Vor Ort wurden Nutzende mittels Beobachtungen, Kurzbefragungen, Interviews sowie einem Planungscafé aktiv und niederschwellig am Prozess beteiligt. So konnten Alltagsnutzungen, Konflikte, Potenziale und konkrete Ideen für die zukünftige Gestaltung differenziert erfasst werden.

 

Der Vögeligarten bleibt ein Quartiertreffpunkt

Das Gebiet wurde in sechs Teilbereiche gegliedert, für die jeweils ein Zielbild und Massnahmen zur zukünftigen Nutzung und Gestaltung formuliert wurden. An der Stelle der heutigen Volièreanlage ist ein anderes identitätsstiftendes Angebot zu etablieren, das den Raum belebt. Dafür wird eine Zwischennutzung vorgeschlagen, mit der unterschiedliche Nutzungen und Angebote getestet werden können. Zu den vorgeschlagenen Massnahmen zählen unter anderem naturnahe Spielangebote, Biodiversitätsförderungen, oder eine Buvette.

 

Der Vögeligarten soll auch künftig ein Quartiertreffpunkt bleiben. Er soll mit den umliegenden Freiräumen vernetzt und ökologisch aufgewertet werden. Mit der Umsetzung geplanter Strassensanierungen können hierbei Synergien genutzt werden. Das Zusammendenken und Verbinden der verschiedenen Freiräume entspricht dem Freiraum-, Natur- und Klimakonzept der Stadt Olten. Dieses war eine wichtige Grundlage für das Nutzungskonzept.

 

In einem nächsten Schritt werden die vorgeschlagenen Massnahmen priorisiert und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten konkretisiert. Die Stadt Olten wird die betroffenen Akteurinnen und Akteure dabei weiterhin in den Prozess einbinden.

 

Weitere Informationen sind in folgender Medienmitteilung der Stadt Olten zu finden: Olten – Nutzungskonzept Vögeligarten: Lösungsansätze zur Weiterentwicklung eines stark genutzten Raums.

Wir danken der Stadt Olten herzlich für den spannenden Auftrag und die gute Zusammenarbeit! Für die weitere Entwicklung des Vögeligartens wünschen wir der Stadt alles Gute.

Autor: Planteam
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«Ich bin beim plan:team, weil ich hier die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung stellen kann.»

Kristina Noger, Fachleiterin Freiraum

«Als plan:team setzen wir uns mit allen Aspekten des menschlichen Zusammenlebens auseinander. Die regionale Wirtschaft und Politik sind genauso wichtig wie soziale und ökologische Fragen.»

Claudio Birnstiel, Fachmitarbeiter

«Ich bin GIS-Spezialist und arbeite mittlerweile als Raumplaner. Beim plan:team fühle ich mich deshalb am richtigen Ort. Denn bei unseren Raumanalysen greifen wir täglich auf hochmoderne Geoinformationssysteme zurück.»

Hans Arnet, Projektleiter

«Der Wandel öffentlicher und individueller Erwartungen an unseren räumlich begrenzten Lebensraum ist mit grossen Herausforderungen verbunden. Es ist eine der anspruchsvollen Aufgaben unserer Zeit, ihn gemeinsam mit den involvierten Akteur:innen für die kommende Generation zu gestalten.»

Mark Zibell, Projektleiter

«Wo geplant wird, wird bewegt.»

Angela Montagano, Fachmitarbeiterin

«Flexible Arbeitsplätze tragen zur kreativen Lösungsfindung bei.»

Jonas Huwiler, Fachmitarbeiter

Schulraumplanung ist komplex. Die verschiedenen Einflussfaktoren werden in Beziehung gesetzt, sodass sie die Eigenheiten des Ortes widerspiegeln. Wir unterstützen Gemeinden vom Kleindorf bis zur Stadt mit mehreren Schulstandorten.

Daniel Sax, Fachmitarbeiter