29. 09. 25

Neu beim plan:team: Anina Häfliger, Simon Lieb, Marc Wigger und Gian Sossai (im Uhrzeigersinn).

Herzlich willkommen, Gian Sossai, Marc Wigger, Simon Lieb und Anina Häfliger

Im Oktober durften wir gleich vier junge Menschen in unserem dynamischen Team begrüssen, die einen Einblick in unsere Arbeit als interdisziplinäres Planungsbüro erhalten möchten. Gian Sossai und Simon Lieb haben beide einen Bachelor in Geografie und absolvieren bei uns ihr Praktikum. Marc Wigger studiert im Master kollaborative Raumentwicklung und Anina Häfliger schliesst bald den Bachelor in Architektur ab. Die beiden arbeiten in den kommenden Monaten als Werkstudierende bei uns. Erneut begrüssen dürfen wir auch Sebastian Weissgerber, der ebenfalls als Werkstudent arbeitet.

 

Was verbindest du mit dem Begriff «Lebensraum»? Welche Themen und Fragen kommen dir dabei in den Sinn?

Gian: Der Begriff «Lebensraum» steht für mich für den Raum, in dem wir Menschen leben und den wir gemeinsam mit unseren Mitmenschen sowie Tieren und Pflanzen teilen. Damit dieses Zusammenleben gelingt, braucht es Lösungen, mit denen wir ein harmonisches Miteinander ermöglichen können.

 

Marc: Ich verstehe den Lebensraum, als einen Ort /Raum, auf den alle Anspruch haben und welcher die Lebensgrundlage für uns alle bildet. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass die verschiedenen Dimensionen, Wirtschaft, Gesellschaft und die Natur miteinander im Einklang sind, so dass wir die Bedürfnisse der heutigen, so wie auch die der zukünftigen Generationen befriedigen können.

 

Anina: Lebensraum ist für mich mehr als die eigenen vier Wände. Für mich geht es um öffentliche Räume, Grünflächen und Orte, an denen man gern bleibt. Mich interessiert dabei, wie Aufenthaltsqualität wirklich entsteht.

 

Simon: «Lebensraum» umfasst die gesamte bewohnte Umwelt. Dabei geht es nicht nur um bebaute Infrastruktur, sondern auch um die unbebaute Umwelt, die für unser Wohlbefinden essenziell ist. Dies beschreibt auch den Aufgabenbereich der Raumplanung und zeigt, wie divers er ist. Es gibt wohl kaum einen Bereich, der von der Raumplanung nicht tangiert wird. Um eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen, geht es dabei sowohl um quantitative Aspekte – etwa ob ausreichend bezahlbarer Wohnraum besteht – als auch um qualitative Faktoren – z.B. ob ein Freiraum qualitativ hochwertig ist.

 

Inwiefern hat die Raumplanung Einfluss auf dein Leben, auf deinen Alltag?

Marc: Durch eine gut durchdachte und qualitative Raumplanung profitiere ich täglich in meinem Alltag. Ich geniesse es extrem, dass ich in Luzern, wo ich arbeite, wohne, studiere und auch einen Grossteil meiner Freizeit verbringe, dank dem guten Velonetz, grösstenteils mit dem Velo unterwegs sein kann. Das hilft, zusammen mit einer guten Nutzungsplanung, dass die Wege immer kurz bleiben und ich innerhalb des urbanen Gebiets mobil und flexibel meinen Alltag, wie auch meine Freizeit gestalten kann.

 

Simon: Die Raumplanung nimmt auf verschiedenste Art und Weise Einfluss auf mein Leben. Zum Beispiel befindet sich gleich neben meiner WG ein Supermarkt und eine Bäckerei, wodurch ich die meisten Einkäufe zu Fuss erledigen kann. Als Velofahrer hatte auch die Erschliessung mit Velowegen einen gewichtigen Einfluss auf meine Standortwahl. Weiter nimmt die Eisenbahn eine wichtige strukturierende Rolle auf meine Lebenswelt ein, mit direkten Verbindungen von Luzern in die meisten grösseren Schweizer Städte, was mir etwa den Besuch von Orchesterproben in Bern ermöglicht. Schliesslich spielen die Gestaltung und Belebung des öffentlichen Raumes in der Umgebung meines Wohnorts eine wichtige Rolle dafür, dass ich mich dort wohlfühle.

 

Gian: Die Raumplanung beeinflusst mich persönlich sowie uns alle in vielen Bereichen des Lebens. Ob ich nun im Bus durch die Stadt Luzern sitze, auf einer Joggingrunde um den Rotsee bin oder als ich eine Zeit lang von Luzern nach Bern pendelte. Die Gestaltung der Räume hat grossen Einfluss auf uns alle, obwohl uns dies nicht immer bewusst ist. Ebenfalls spüre ich den direkten Einfluss der Raumplanung bzw. Quartierplanung in meinem Wohnquartier, das gesamterneuert wurde und nun verkehrsfreie und naturnah gestaltete Aussenräume aufweist.

 

Anina: Raumplanung spüre ich auf dem Rennvelo, wenn Velowege gut durchdacht sind, oder eben nicht. Auch im Park oder an der Bushaltestelle merkt man, wo Räume gut geplant sind und wo nicht.

Kehrt als Werkstudent ebenfalls vorübergehend zu plan:team zurück: Sebastian Weissgerber studiert derzeit im Master in Raumentwicklung & Infrastruktursysteme an der ETH. Vor zwei Jahren hat Sebi bei uns bereits ein Praktikum absolviert.

 

Wann hast du das erste Mal gedacht, dass Raumplanung etwas wäre, mit dem du dich beruflich befassen möchtest?

Simon: Als ich mich während der Zeit am Gymi meiner Studien- und Berufswahl beschäftigte, habe ich das erste Mal überlegt, in die Raumplanung zu gehen. Dabei stellte dies ein grundlegender Richtungswechsel dar, wollte ich doch lange BWL studieren. Dabei fand ich insbesondere die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Fragestellungen spannend, die unser aller Wohlbefinden betreffen, sowie die Betrachtung des Raums als Folge politischer Aushandlungsprozesse. Die schwierigste Entscheidung für mich war, wie ich diesen Weg einschlagen soll: Über ein Studium an einer Fachhochschule, die ETH oder zunächst ein eher generelles Geographiestudium? Ich habe mich für letzteres entschieden, da mir dies einen breiten und interdisziplinären Einblick in die Thematik der Raumentwicklung ermöglichte.

 

Anina: Im Architekturstudium habe ich spontan ein Modul im Städtebau belegt und danach hat’s mich gepackt. Jetzt möchte ich als Werkstudentin bei plan:team herausfinden, ob ich mich beruflich noch stärker mit Raumplanung beschäftigen möchte.

 

Gian: Als ich anfing, Architektur zu studieren, merkte ich schon sehr bald, dass ich mich weniger für die Gebäude an sich interessiere, sondern mich mehr mit dem Menschen und der Natur beschäftigen möchte. Darum wechselte ich ins Geographiestudium. Dort fand ich mich in der Raumplanung wieder, da hier all diese Bereiche zusammenspielen. Zudem interessiere ich mich für die Raumentwicklung, weil die Lebensqualität auch in der Zukunft eine prägende Rolle spielen wird oder gar noch wichtiger werden dürfte.

 

Marc: Während meines Bachelorstudiums an der Universität Bern merkte ich, dass mich der Themenbereich der Raumplanung gepackt hat und dass ich mich in der Raumplanung spezialisieren möchte. Der ausschlaggebende Grund dafür war und ist es immer noch, dass man den Lebensraum für die vor Ort lebenden Menschen aktiv mitgestalten und den Menschen somit einen Mehrwert in ihrem Alltag geben kann.

 

Warum hast du dich fürs plan:team entschieden?

Anina: Ich habe mich fürs plan:team entschieden, weil hier interdisziplinär gedacht und gestaltet wird. Unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Interessen arbeiten gemeinsam an Lösungen für vielfältige Räume. Auch ich möchte dabei meine Sicht als Architektin einbringen. Als Werkstudentin möchte ich lernen, wie ein Raumplanungsbüro funktioniert und herausfinden, ob ich mich beruflich weiter in diese Richtung entwickeln möchte.

 

Gian: Nach meinem Geographiestudium wollte ich praktische Erfahrung sammeln und mehr über das Arbeiten in der Raumentwicklung erfahren. Bei der Suche bin ich auf das plan:team gestossen. Dabei hat haben die eindrückliche Anzahl an Projekten in weiten Teilen der Schweiz sowie der Bürostandort in der Stadt Luzern angesprochen. Ebenfalls fand ich die Interdisziplinarität im plan:team beeindruckend, wobei ich mich gut aufgehoben fühle und mich gut einbringen kann.

 

Simon: Über einen Freund, der ebenfalls hier ein Praktikum absolviert hatte, wurde ich das erste Mal auf das plan:team aufmerksam. Dabei habe ich nur Gutes über das Team gehört und die auf der Website aufgeführten Projekte klangen alle sehr spannend. Weiter überzeugten mich der Einsatz für eine nachhaltige Raumentwicklung sowie der respektvolle Umgang innerhalb des Teams, unabhängig von der Anstellungsart und -dauer. Als mich dann auch das Bewerbungsgespräch von Beginn an überzeugte, stand einem Umzug nach Luzern nichts mehr im Weg.

 

Marc: Ich habe mich beim plan:Team beworben, da mich das interdisziplinäre und innovative Team, sowie die Vielfalt und die Bandbreite an raumplanerischen Aufgaben stark angesprochen hat. Für mich ist es zudem äusserst interessant, nach meinen Erfahrungen beim Kanton, das Fachgebiet der Raumplanung aus der Sicht der Privatwirtschaft auf den verschiedenen Ebenen kennenzulernen und neue Herausforderungen antreten zu dürfen.

Autor: Planteam
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«Ich bin beim plan:team, weil ich hier die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung stellen kann.»

Kristina Noger, Fachleiterin Freiraum

«Als plan:team setzen wir uns mit allen Aspekten des menschlichen Zusammenlebens auseinander. Die regionale Wirtschaft und Politik sind genauso wichtig wie soziale und ökologische Fragen.»

Claudio Birnstiel, Fachmitarbeiter

«Ich bin GIS-Spezialist und arbeite mittlerweile als Raumplaner. Beim plan:team fühle ich mich deshalb am richtigen Ort. Denn bei unseren Raumanalysen greifen wir täglich auf hochmoderne Geoinformationssysteme zurück.»

Hans Arnet, Projektleiter

«Der Wandel öffentlicher und individueller Erwartungen an unseren räumlich begrenzten Lebensraum ist mit grossen Herausforderungen verbunden. Es ist eine der anspruchsvollen Aufgaben unserer Zeit, ihn gemeinsam mit den involvierten Akteur:innen für die kommende Generation zu gestalten.»

Mark Zibell, Projektleiter

«Wo geplant wird, wird bewegt.»

Angela Montagano, Fachmitarbeiterin

«Flexible Arbeitsplätze tragen zur kreativen Lösungsfindung bei.»

Jonas Huwiler, Fachmitarbeiter

Schulraumplanung ist komplex. Die verschiedenen Einflussfaktoren werden in Beziehung gesetzt, sodass sie die Eigenheiten des Ortes widerspiegeln. Wir unterstützen Gemeinden vom Kleindorf bis zur Stadt mit mehreren Schulstandorten.

Daniel Sax, Fachmitarbeiter