Auftaktveranstaltung Ortsplanungsrevision: Rapperswil-Jona diskutiert die Stadt von morgen

Mehr als 200 Personen diskutierten an der 1. öffentlichen Auftaktveranstaltung über die Zukunft ihrer Stadt.
Das plan:team begleitet die Gesamtrevision der Ortsplanung Rapperswil-Jona. Nun hat die Stadt einen wichtigen Meilenstein erreicht: Das Stadtentwicklungskonzept (STEK) und der kommunale Richtplan befinden sich während zwei Monaten in der öffentlichen Mitwirkung. Den Auftakt machte die erste grosse Mitwirkungsveranstaltung.
Wir sind stolz darauf, die Stadt nicht nur fachlich, sondern auch mit dem Know-how unseres Fachbereichs Kommunikation und Partizipation zu unterstützen. Somit sind in diesem Grossprojekt alle unsere vier Fachbereiche Raumentwicklung, Städtebau, Kommunikation und Partizipation sowie Freiraum involviert und arbeiten Hand in Hand.
Der Stadt ist es wichtig, möglichst viele Teile der Bevölkerung und der diversen Anspruchsgruppen aktiv einzubinden, um Planungsgrundlagen zu schaffen, die breit abgestützt und zukunftsfähig sind.
Die einzelnen Elemente der Partizipation im Überblick:
- Auftaktveranstaltung mit mehr als 200 Teilnehmenden. Einer der Höhepunkte war die Live-Illustration von Patricia Keller, die mit Humor und treffenden Zeichnungen begeisterte und den Anlass gekonnt auflockerte.
- Digitale E-Mitwirkung, die es ermöglicht, Eingaben nach Themen, Stadtteilen oder fürs ganze Stadtgebiet direkt in die Planungsinstrumente einzubringen.
- E-Mitwirkung für Jugendliche, speziell entwickelt mit der Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt Rapperswil-Jona
- Stadtteilspaziergänge, bei denen die Planungsabsichten vor Ort anschaulich erklärt werden.
- Begleitende Kommunikationsmassnahmen, damit möglichst viele mitwirken: Broschüren, Flyer, Plakate, Medienmitteilungen, Medienartikel, Social Media usw.
Strategische Inhalte – verständlich vermittelt
Insbesondere folgende Entwicklungsthemen werden im STEK und im Richtplan behandelt und diskutiert:
- Quartierverträgliche Siedlungsentwicklung nach innen, dargestellt anhand von Gebiets- und Freiraumtypologien sowie Stärkung der Stadtteilzentren.
- Gestaltung von Stadträumen von Fassade zu Fassade – ein Schritt hin zu mehr Urbanität.
- Freiraumversorgung für eine wachsende Bevölkerung, verbunden mit Zielen einer sozial- und klimagerechten Stadt.
Unser Fazit
Für uns ist es eine Freude, diesen Prozess mitzugestalten und aufzuzeigen, wie professionelle Kommunikation und Partizipation den Erfolg von Planungsprozessen stärken. Wir danken der Stadt Rapperswil-Jona für das Vertrauen und die konstruktive und sehr lehrreiche Zusammenarbeit. An dieser Stelle auch herzlichen Dank an unsere Projektpartner IBV Hüsler AG, Freiraumarchitektur GmbH und Simon Wegmann von SKW.
Auch andere Städte und Gemeinden stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Gerne teilen wir unsere Erfahrung – und begleiten euch bei der Gestaltung eures Lebensraums und beim dazugehörigen Dialog.