Projektwettbewerb Heilpädagogische Schule und Kirchmatt, Zug
Die Stadt Zug plante den Neubau der Heilpädagogischen Schule Zug (HPS) auf dem Areal Maria Opferung sowie die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Kirchmatt. Der bestehende HPS-Bau aus den 1960er-Jahren musste aufgrund einer Schadstoffbelastung ersetzt werden; zugleich wies die benachbarte Schulanlage Kirchmatt Sanierungsbedarf und zu geringe Raumkapazitäten auf. Gefragt war deshalb eine integrale, arealübergreifende Entwicklung des zweitgrössten Schulstandorts der Stadt Zug.
plan:team begleitete die Stadt Zug beim einstufigen, anonymen Projektwettbewerb im offenen Verfahren nach SIA 142.
Die Aufgabe verband interdisziplinär
- Schulraumplanung
- Sonderpädagogik
- Städtebau
- Denkmalpflege und
- Freiraumqualität.
Besondere Bedeutung hatten die Einbettung in den sensiblen Kontext von Kloster Maria Opferung, Lehrerseminar und Schulanlage Kirchmatt, der Umgang mit der Hangtopografie sowie der Erhalt der wertvollen Aussenräume und des alten Baumbestands.
Aus 16 eingereichten Beiträgen empfahl das Preisgericht das Projekt «Tsukamori» von Büro Konstrukt AG zur Weiterbearbeitung: ein kompakter Neubau im Dialog mit dem Baumbestand und zurückhaltende Ergänzungen der Schulanlage Kirchmatt.